Jeder Raum hat eigene Licht-Richtwerte: vom gemütlichen Wohnzimmer bis zum Arbeitsplatz mit Norm-Anspruch.
Wie die Rechnung funktioniert und was das Ergebnis bedeutet, kurz und ehrlich beantwortet.
Der Planer multipliziert die Raumfläche in Quadratmetern mit einem Lux-Richtwert, der von Raumtyp und Nutzung abhängt: etwa 100 Lux für gemütliches Wohnlicht, rund 300 Lux für Küchen und bis zu 500 Lux für konzentriertes Arbeiten. Das Ergebnis ist eine Orientierung für die Summe aller Lichtquellen im Raum, kein Laborwert. Die Rechenwege erklärt unser Ratgeber Wie viel Lumen pro Raum?.
Meist nicht, und das ist auch gut so. Angenehme Räume kombinieren Grundlicht an der Decke mit Zonenlicht aus Steh-, Tisch- oder Wandlampen. Als Faustregel deckt das Grundlicht etwa zwei Drittel des Bedarfs, der Rest verteilt sich auf stimmungsgebende Zonen. Ideen dafür findest du in der Stehlampen-Beratung.
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Die Empfehlung folgt deiner gewünschten Lichtstimmung: 2700 Kelvin für warmweißes Wohnlicht, 4000 Kelvin für neutrales Arbeitslicht, 5000 bis 6500 Kelvin für tageslichtweiße Helligkeit. Wer flexibel bleiben will, bekommt Tunable-White-Lösungen empfohlen. Was die Werte bedeuten, zeigt die Kelvin-Tabelle.